Öffentliche Abschlussveranstaltung des FEST-Konsultationsprozesses „Orientierungswissen zum gerechten Frieden“:
Nukleare Abschreckung – „eine heute noch mögliche“ ethische Option?


Berlin, Französische Friedrichstadtkirche
Donnerstag, den 19. September 2019, 17:00-19:30 Uhr



Rückblick auf den Konsultationsprozess
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Heidelberg


Zusammenschau aus Sicht der Evangelischen Seelsorge in der Bundeswehr
Dr. Sigurd Rink, Der Evangelische Militärbischof


Grußwort
Dr. Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der EKD, Berlin


Nukleare Abschreckung – „eine heute noch mögliche“ ethische Option?

Die Gefahr eines atomaren Krieges scheint heute so groß wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Atomwaffen spielen wieder eine größere Rolle in Politik und Öffentlichkeit: Die USA etwa haben eine neue Nuklearstrategie auf den Weg gebracht, einschließlich neuer taktischer Atomwaffen; in Russland sind Nuklearwaffen integraler Teil der Militärstrategie; die NATO diskutiert über eine Aufwertung ihrer nuklearen Abschreckung. Damit kommt auch Deutschland nicht umhin, sich klar in der Frage der nuklearen Abschreckung zu positionieren, will es international Verantwortung übernehmen. – Inwieweit ist nukleare Abschreckung zielführend? Kann sie „eine heute noch mögliche“ friedensethische Option sein? Welche Konsequenzen zieht ein Nein zur nuklearen Abschreckung, wie es in der Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) diskutiert wird, nach sich?


Impulsvorträge
Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt
Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der EKD


anschließende Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Reiner Anselm, Prof. Dr. Thomas Hoppe, Prof. Dr. Hans-Richard Reuter, Dr. Peter Rudolf
Moderation: PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner und Dr. Sarah Jäger, FEST Heidelberg


Schlusswort
Renke Brahms, Friedensbeauftragter des Rates der EKD